Seemannsmission Altona am 17. September 2016

PG, Kapelle. 17.SeptFür die Seeleute aus aller Herren Länder sind die Seemannsmissionen in den Häfen der Welt eine beliebte Anlaufstelle, denn hier findet der Wogenstreifer selbst in der Fremde neben Seelenbeistand und Unterkunft auch viel Gutes, Sinniges und Besinnliches in Wort und Tat.

Als fernwehkundige Vielfahrensleute, die wir nun einmal sind, war es uns also eine ganz besondere Ehre an diesem muggeligen Abend im Rahmen der Hamburger Langen Nacht der Kirchen  drei, vier Platschkonzerte in den ehrbaren Räumlichkeiten der legendären Seemannsmission Altona am Hamburger Hafen zelebrieren zu dürfen.

In dieser Nacht öffnen nämlich alle Hamburger Kirchen ihre Pforten und Portale und zeigen sich von ihrer besten Seite: Von Innen, mit viel Seele, Licht und Ton und dem einen oder anderen Happen zu essen – so auch die Altonaer Seemansmission mit ihrer lauschigen kleinen Kapelle. Zu diesem Anlass passten wir Vier uns natürlich hervorragend ein: Thies verträgt so manchen Happen, Lou macht auf Allem Töne,  Bill strahlt die ganze Zeit und Pinne gibt gerne Einblick in sein innerstes Seelenleben.

PG.17.SeptDer Abend begann für uns schon bevor wir die Seemannsmission erreichten, denn auf der Straße lauerte uns bereits der Shanty-Chor von Ina’s Nacht auf, die ihre Sendung in einer nebengelegenen Kneipe aufzeichneten, die wir ersteinmal kurzentschlossen aber weiträumig sowie unbemerkt umgehen mussten.

Glückliches Geschick war uns jedoch hold, als es uns gelang, uns in einer Gruppe absichtlich des Weges kommender Seeleute zu verstecken (siehe obiges Suchbild) und uns so vorbei zu schleichen.

Vor teilweise wechselndem Publikum – ein ganzer Schwung wurde sogar mit einer Busladung  herbeigefahren – verkündeten wir dann unsere frohen Botschaften, bis die Herzen gefüllt und die Kehlen trocken waren. Als ebenso lebensbejahende, wie lebensnahe Insitution ist die Seemannsmission glücklicherweise mit einer gemütlichen  Kellerkneipe gesegnet, in der man Spirituelles auftanken kann. Hier holten wir zunächst kurz Luft, dann Bier und schließlich zu einem Nachschlag aus, bei dem wir alle unsere Lieblingslieder in einer etwas beseelteren Variante nochmals an- und auspackten.