KNUST am 5. März 2016

Egal ob man daheim den Bildschirm anknipst, oder den Blick beim Schlendern über die Plakatwände streifen lässt: Allüberall singt die moderne Welt das Hohelied der Individualität. Da arbeiten wir gerne mal gegen den Trend und tun uns bei jeglicher Gelegenheit – was uns als von Natur aus volluniformierten Kollektivmatrosen leicht fällt – mit Anderen zusammen, um aus Viel ein M(e)e(h)r zu machen.  Anfang März ergab es sich also, dass wir in den uns wohlvert(r)auten Mauern des KNUST das erste greifbare Frühlingslüftchen einfingen und nach Matrosenart derart fachgerecht spleißten, dass daraus ein sachgerechter Sturm wurde: der 1. Hamburger Wellenbrecher.

So vertäuten wir unser Schiff genau zwischen der glattschwarzen Gröleone der Drangdüwels und dem schnittigen Zwerchfell-Schoner von Mr. Hurley & Die Pulveraffen und schaukelten einen Abend lang nebeneinander her. Mit den 500 Getreuen, die uns da aus Richtung des Haupt-, Zwischen- und Kanonendecks befeuerten, hatten wir genau die Richtigen an Bord genommen. Wir gingen erst auseinander, als auch wirklich das allerletzte Stückgut gelöscht war und es mit Nacht und Stimme zu Ende ging.

PG-Thanks

Nebenstehend seht Ihr unseren persönlichen Höhepunkt des Abends – da wir als erste Band den frühesten Feierabend hatten, konnten wir nach Hinten raus am dollsten Feiern.

Während Lou noch eisern den Schein wahrt, muss Thies sich bereits am Hut festhalten. Bill hat natürlich schon die Flasche am Hals, während Pinne längst auf dem Sprung ist.