Knust-Acoustics am 14. Mai 2015

.... so gesehen von M. Schwerdt

…. so gesehen von M. Schwerdt

Seit langen Jahren sind wir dem KNUST, dem kulturellen Siedepunkt zwischen Schanzen- und Karoviertel in Hamburgs trendigem Herzen auf’s ebenso herzlichste verbunden  Daher gab es für uns auch kein Halten und Zögern, als es an diesem Nachmittag hieß: Auf zum Vatertagskonzert auf dem Lattenplatz vor dem Knust.

PG (Knust)Kaum angekommen und den ersten Akkord angesäuselt, brandete uns auch schon eine  Welle an Froheit entgegen, die sich rasch in den Kreuzseen unserer Melodiosität zu einem Kawentsmann der Ausgelassenheit auswuchs, auf dem wir und das Publikum in die Abenddämmerung hineinschaukelten.

Diesseits wie jenseits des wenig beeindruckenden Bühnenrands bewaffnete man sich mit Bratwurst und süffigem Bier und warf sich gegenseitig im Wechselspiel aufmunternde Melodiefetzen zu, aus denen Band und Publikum gemeinsam einen prächtigen Tampen schlugen.

Piet BullDer hielt dann tatsächlich noch bis in die frühen Morgenstunden des folgenden Tages, da wir endlich die diversen Kaschemmen der Schanze – von denen wir im Vorbeiwanken einige mit spontanen Kantaten beschallten – hinter uns ließen, und wieder in Richtung Hafen torkelten. Übrigens, so eine Runde durch die Gemeinde ist keine Einbahnstraße und man muss damit rechnen, dass bei allen beteiligten Parteien Eindrücke hinterlassen werden – manchmal auch faustförmige. Also: Wer sich im Stande fühlt, den Behörden bei der Suche nach nebenstehender schillernder Persönlichkeit informativ oder gar tatkräftig unter die Arme zu greifen, möge sich mit seinem überschüss … äh …schäumenden Mut an die zuständigen Stellen wenden