Schmidt Theater in Hamburg am 6. April 2015

... so gesehen von Lorenz

… so gesehen von Lorenz

Links zu sehen, die Vier von der Pier (Bill, Pinne, Lou und Thies) segeln mit der „Farbenfrohen Kuh“ (Lizenzgründe) los, während ihnen vom Kai aus ein tränenreicher Abschied hinterhergewunken wird.  Schön zu sehen, oberhalb des rechten Matrosen: der „Blaue Peter“, der es mal wieder rechtzeitig geschafft hat, alle an Bord zu rufen.

Auch bei den „Brettern, die die Welt bedeuten“ handelt es sich um eine Art von Planken. Daher fühlten wir uns auch pudelwohl, als es an diesem Ostermontag darum ging, unser Musicalstück der Öffentlichkeit und einer geneigten Jury unter dem Vorsitz von Corny Littmann, hamburger Original und Betreiber des legendären Schmidt Theater auf der Reeperbahn, vorzustellen. Unter Verwendung unserer schmissigen Melodien, und mit tatkräftiger Mithilfe vieler lieber Leute – Choreograph Till, Musik-Arrangeur Timo und  sechzehn tollen Darstellern – wuppten wir eine 20-minütige Zusammenfassung unserer Entstehungsgeschichte auf die Bühne; denn mit unserem Beitrag: „Die Vier von der Pier“ war es uns im Oktober gelungen, unter die letzten 15 des Wettbewerbs „Creators – Neue Musicals braucht das Land“ zu kommen.

Bill (Frank) & Lou (Tom)

Bill (Frank) & Lou (Tom)

Es war für uns dann letztlich ein wenig seltsam, oben auf der Bühne einen Bill, einen Lou und einen Thies dabei zu beobachten, wie sie einen arglosen Pinne mit auf See zu schnacken versuchen („Vorsicht Jung, trau denen bloß nicht! Das ist doch eine Pressgeng!“). Einen Monat lang bereiteten wir uns, und die Darsteller sich auf die große Präsentation vor. Und kiek mol:  die Sache kam beim Publikum sehr gut an und unsere phantastischen Schauspieler wurden völlig zu Recht mit sehr viel Geklatsche bejubelt und am Ende sogar noch mit „Zugabe“-Rufen bedacht.

PG Selfie im Schmidts Am Schluss wurden wir – in unserer unglaubwürdigen Verkleidung als „ganz normale Leute“ – sogar selbst auf die Bühne gebeten (was wir in unserer praktischen, zielorientierten Art sofort als Gelegenheit für einen fotografischen Beweis nutzten). Auch wenn wir dann letztlich nicht gewonnen haben, war der Abend eine Vergnüglichkeit erster Kajüte und wir hoffen sehr, dass es uns irgendwo und irgendwann doch noch gelingen wird, den Leuten die zwei-Stunden Version unseres Stücks zu präsentieren.