Knust am 6. Juni 2014

Der Lattenplatz vor dem legendärem KNUST, der kulturellen Oase auf der geografischen Schnittmenge zwischen Hamburger Schanzen- und Karoviertel,  ist mit Planken ausgelegt und dem Seemann fällt es hier deshalb leicht, sich an Bord seines Schiffes zu träumen. Wenn man die Augen dabei ein klein wenig zusammenkneift, dann scheint das silbrige Band der nahen Feldstraße glatt wie küstennahe Brandung zu glitzern und das Gerausche der Autos wird zu heimeligem Wellengeschwappe.

PG Juni Knust

Nun braucht das nur noch etwas Geschunkle, um das Auf und Ab des Wellengangs zu simulieren – man gut, dass wir immer etwas Schunkelmunition dabei haben und uns auch nicht scheuen, die auszupacken. So shanghaiten wir uns an diesem lauen Sommerabend sowohl all die absichtlich Her- als auch die zufällig Vorbeigekommenen zu uns an Bord und schipperten eine nauthentische  Runde durchs Szeneviertel.